Die Entstehung dieses virtuellen Museums

 Die Entdeckung eines historischen Kupferstichs von Peter Isselburg aus dem Jahr 1628 war der auslösende Faktor, um diesen unbekannten Teil der Stadtgeschichte erforschen zu können - das war im Jahr 2005.

Im Original befindet sich dieser Stich in der Rechtsarchäologischen Sammlung von Karl von Amira.

Zusammen mit dem Plan des Topografen Petrus Zweidler aus dem Jahr 1602 war es somit nicht nur möglich das Gebäude selbst zu rekonstruieren, sondern sogar dessen Originalstand-
ort in der Franz Ludwig Strasse zu errechnen. 


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Die Original-Akten der Opfer halfen dann entscheidend, um das gesamte Ausmaß dieser einmaligen Mordserie und die Geschehnisse im Malefiz Haus zu erkennen. 

entstehung museum

Seit Beginn der heissen Phase im Jahr 2007 haben an diesem Projekt - ausser uns - mehr als 2 Dutzend Spezialisten mitgearbeitet.

Vom PHP-Programmierer über Übersetzer, 3D-Modeller, Historiker, Ingenieure, Sprecher, Android-Programmer, Berater, Architekt, Sprachwissenschaftler, etc. 

Das haben diese Menschen nicht getan, weil ich ihnen einen Stapel Geld oder vergleichbares in die Hand gedrückt habe, sondern, weil Sie genauso fasziniert waren von der vertuschten Inquisitionsgeschichte wie ich, als ich das erste Mal davon hörte und von der Möglichkeit an der Aufdeckung dieses Geheimnisses mitzuwirken.

Da das Malefiz Haus schon seit ca. 1654 nicht mehr existiert, war die einzige Möglichkeit es verstehen zu können die, dass wir es in 3D nachgebaut haben. Ein realer Nachbau wäre natürlich bei weitem realistischer - aber so weit wird wohl niemand gehen wollen ...

Durch die exakte digitale Rekonstruktion der Gebäude haben wir viel gelernt: das die Gerichtsvefahren innerhalb der Stuben im Untergeschoss abgehalten wurden, dass der wahre Standort eben nicht am Platz der heutigen Hedwig-Apotheke war, etc. ... wir haben es Balken für Balken und Ziegel für Ziegel nachgebaut. 


 

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